• Spannungen und Potentiale des digitalen Lernens

    fraMediale am 29. März 2017 zum Schwerpunkt "Spannung? Potentiale!"

    Programm-ScreenshotDas Digitale konstituiert interessante Spannungsfelder zwischen Technik, Subjekt und Gesellschaft – und birgt Potentiale für das Lehren und Lernen. Die Frankfurter Fachtagung und Medienmesse fraMediale widmet sich ebendiesen spannungsreichen Phänomenen und Fragen rund um das Lernen mit und über digitale Medien in formalen und non-formalen Bildungskontexten. In diesen Spannungsverhältnissen liegen oft ungeahnte Potentiale, die auf der fraMediale 2017 in einem umfangreichen Programm aus Kurzvorträgen, Workshops, Infoshops und Exponaten vorgestellt und diskutiert werden.

    In drei rahmenden Kurzvorträgen werden unterschiedliche Facetten von Spannungen und Potentialen des Einsatzes digitaler Medien in Bildungskontexten exemplarisch in den Blick genommen: In ihrer Keynote greift Professorin Dr. Heidi Schelhowe von der Universität Bremen das häufig als spannungsreich wahrgenommene Verhältnis zwischen informatischer Bildung und Medienbildung auf und zeigt, welche Potentiale für eine "Digitale Kultur" in deren Begegnung liegen.
    Wie sich das (Selbst-)Bild des Menschen im Zuge jener Spannungsverhältnisse wandelt, veranschaulicht Vertretungsprofessor Dr. Thomas Damberger von der Goethe-Universität Frankfurt am Main in seinem Vortrag "Medienbildung und Künstliche Intelligenz – Vom Ende des Menschen und der Chance zur Menschlichkeit".
    Um den Anforderungen gerecht zu werden, die sich im Spannungsfeld von Technik, Subjekt und Gesellschaft ergeben, bedarf es einer Wissenschaftskultur, die nicht auf Separierung oder Privatisierung pocht, sondern sich offen und gemeinnützig präsentiert. In seinem Vortrag plädiert daher Professor Dr. Peter Purgathofer von der Technischen Universität Wien für eine "Open Science" und damit für die gesellschaftliche Öffnung von Wissenschaft und Forschung.

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  • fraMediale 2017 zum Schwerpunkt "Spannung? Potentiale!"


    fraMediale2017-CALL Front

    Die fraMediale 2015 widmete sich Wi(e)derständen. Dass diese nicht nur Hindernisse kennzeichnen, sondern auch Potentiale bergen, war Fazit der Veranstaltung.

    Im Rahmen der fraMediale 2017 setzen wir die "Nachhilfe" in Sachen Ohm‘sches Gesetz fort und richten den Blick in die Zukunft. Die Veranstaltung widmet sich spannungsreichen Phänomenen und Fragen rund um das Digitale im Bildungskontext.
    Das Digitale konstituiert Spannungsfelder, die zwischen Technik, Subjekt und Gesellschaft alternieren. Wir verstehen dabei Spannung als ein auf die Zukunft gerichtetes Potential.

    Die mediale Durchdringung der Gesellschaft und die zunehmende Komplexität von Technik erfordern dabei weiterführende interdisziplinäre Betrachtungen: Beteiligte Disziplinen sollten sich aufeinander zubewegen, um Antworten auf Fragen zu finden, die bis heute kaum gestellt wurden. Der interdisziplinäre Blick jenseits der bis heute bestehenden Gräben lässt Spannungen erwarten.
    Auf der fraMediale 2017 sollen Fragen aufgeworfen und Voraussetzungen identifiziert werden, unter denen sich geistes- und gesellschaftswissenschaftliche sowie technische bzw. ingenieur- und naturwissenschaftliche Perspektiven gegenseitig inspirieren.

    Der Call zur fraMediale 2017 ist abgeschlossen. Das Programm wird derzeit vom Planungskomitee erstellt und im Winter 2016 veröffentlicht.

  • Save the Date: Nächste fraMediale am 29. März 2017


    Die nächste fraMediale findet am Mittwoch, 29. März 2017 von 10:00 bis 18:00 Uhr an der Frankfurt University of Applied Sciences statt.

    Gegenstand der fraMediale 2017 wird das spannungsreiche Verhältnis von Bildung, Medien und Informatik sein. Spannungsreich? Wie bereits beim Schwerpunktthema "Wi(e)derstände" der vergangenen fraMediale (vgl. Programm 2015) beschäftigt uns damit ein technischer Begriff. Kann das Zufall sein?

    Das Programm wird im Winter 2016 veröffentlicht.

    Für die fraMediale 2017 können Sie sich bereits anmelden unter: http://framediale.de/anmeldung

  • Profil

    Die Fachtagung und Medienmesse fraMediale ist eine bundesweite Plattform zur Vernetzung von Lehrenden, Forschenden, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, sie schlägt damit eine Brücke zwischen medienpädagogischer Forschung und der Medienbildungspraxis in Schulen und Hochschulen. Die fraMediale findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur – GMK sowie der Initiative Keine Bildung ohne Medien –– KBoM alle anderthalb Jahre an der Frankfurt University of Applied Sciences statt.

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