• Nachlese zur fraMediale 2017: "Spannung? Potentiale!"

    Gespannt erwarteten wir die diesjährige fraMediale: Das Programm versprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Tag voller Blitzlichter und Impulse – und hielt das Versprechen. Bereits seit 2009 treffen sich Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte, Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Ministerien, Kommunen und Bildungseinrichtungen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland (und darüber hinaus) in Frankfurt am Main – einige von ihnen sind mittlerweile alte Bekannte auf der Fachtagung und Medienmesse, die alle anderthalb Jahre stattfindet; aber auch viele neue Gesichter bereicherten die Veranstaltung. Denn – wie Professor Dr. Ulrich Schrader, Vizepräsident der Frankfurt University of Applied Sciences, in seinem Grußwort anmerkte – was wäre die Veranstaltung ohne die Mitwirkenden, die sie mit Inhalten füllen, oder die Besucherinnen und Besucher, die das Gesagte kommentieren, Feedback geben und so den Austausch beleben: Zwischen Kanapees und Kuchen tauschten sich die Gäste über Gehörtes aus und teilten ihre eigenen Erfahrungen zum Thema mit den anderen. Es war eine ganz und gar kommunikative Veranstaltung, wie sie uns Professorin Dr. Dorothee M. Meister, Vorsitzende der GMK und Professor Dr. Sven Kommer, Sprecher der Initiative KBoM! in ihren Grußworten wünschten, und ebenso eine interessante und spannungsreiche: Wenn es um den Besuch der zahlreichen parallel stattfindenden Workshops und Infoshops ging, hatte man die "Qual der Wahl", wie die Geschäftsführende Direktorin Olga Engel vorwarnte; auch die Vielfalt der Exponate der Medienmesse spiegelte das bunte Spektrum erfolgreicher Projekte und Initiativen rund um das Thema digitale Medien in Bildungskontexten wider.

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  • Spannungen und Potentiale des digitalen Lernens

    fraMediale am 29. März 2017 zum Schwerpunkt "Spannung? Potentiale!"

    Programm-ScreenshotDas Digitale konstituiert interessante Spannungsfelder zwischen Technik, Subjekt und Gesellschaft – und birgt Potentiale für das Lehren und Lernen. Die Frankfurter Fachtagung und Medienmesse fraMediale widmet sich ebendiesen spannungsreichen Phänomenen und Fragen rund um das Lernen mit und über digitale Medien in formalen und non-formalen Bildungskontexten. In diesen Spannungsverhältnissen liegen oft ungeahnte Potentiale, die auf der fraMediale 2017 in einem umfangreichen Programm aus Kurzvorträgen, Workshops, Infoshops und Exponaten vorgestellt und diskutiert werden.

    In drei rahmenden Kurzvorträgen werden unterschiedliche Facetten von Spannungen und Potentialen des Einsatzes digitaler Medien in Bildungskontexten exemplarisch in den Blick genommen: In ihrer Keynote greift Professorin Dr. Heidi Schelhowe von der Universität Bremen das häufig als spannungsreich wahrgenommene Verhältnis zwischen informatischer Bildung und Medienbildung auf und zeigt, welche Potentiale für eine "Digitale Kultur" in deren Begegnung liegen.
    Wie sich das (Selbst-)Bild des Menschen im Zuge jener Spannungsverhältnisse wandelt, veranschaulicht Vertretungsprofessor Dr. Thomas Damberger von der Goethe-Universität Frankfurt am Main in seinem Vortrag "Medienbildung und Künstliche Intelligenz – Vom Ende des Menschen und der Chance zur Menschlichkeit".
    Um den Anforderungen gerecht zu werden, die sich im Spannungsfeld von Technik, Subjekt und Gesellschaft ergeben, bedarf es einer Wissenschaftskultur, die nicht auf Separierung oder Privatisierung pocht, sondern sich offen und gemeinnützig präsentiert. In seinem Vortrag plädiert daher Professor Dr. Peter Purgathofer von der Technischen Universität Wien für eine "Open Science" und damit für die gesellschaftliche Öffnung von Wissenschaft und Forschung.

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  • fraMediale 2017 zum Schwerpunkt "Spannung? Potentiale!"


    fraMediale2017-CALL Front

    Die fraMediale 2015 widmete sich Wi(e)derständen. Dass diese nicht nur Hindernisse kennzeichnen, sondern auch Potentiale bergen, war Fazit der Veranstaltung.

    Im Rahmen der fraMediale 2017 setzen wir die "Nachhilfe" in Sachen Ohm‘sches Gesetz fort und richten den Blick in die Zukunft. Die Veranstaltung widmet sich spannungsreichen Phänomenen und Fragen rund um das Digitale im Bildungskontext.
    Das Digitale konstituiert Spannungsfelder, die zwischen Technik, Subjekt und Gesellschaft alternieren. Wir verstehen dabei Spannung als ein auf die Zukunft gerichtetes Potential.

    Die mediale Durchdringung der Gesellschaft und die zunehmende Komplexität von Technik erfordern dabei weiterführende interdisziplinäre Betrachtungen: Beteiligte Disziplinen sollten sich aufeinander zubewegen, um Antworten auf Fragen zu finden, die bis heute kaum gestellt wurden. Der interdisziplinäre Blick jenseits der bis heute bestehenden Gräben lässt Spannungen erwarten.
    Auf der fraMediale 2017 sollen Fragen aufgeworfen und Voraussetzungen identifiziert werden, unter denen sich geistes- und gesellschaftswissenschaftliche sowie technische bzw. ingenieur- und naturwissenschaftliche Perspektiven gegenseitig inspirieren.

    Der Call zur fraMediale 2017 ist abgeschlossen. Das Programm wird derzeit vom Planungskomitee erstellt und im Winter 2016 veröffentlicht.

  • Profil

    Die Fachtagung und Medienmesse fraMediale ist eine bundesweite Plattform zur Vernetzung von Lehrenden, Forschenden, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, sie schlägt damit eine Brücke zwischen medienpädagogischer Forschung und der Medienbildungspraxis in Schulen und Hochschulen. Die fraMediale findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur – GMK sowie der Initiative Keine Bildung ohne Medien –– KBoM alle anderthalb Jahre an der Frankfurt University of Applied Sciences statt.

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