Einbetten und Öffnen
Kategorie 1: Best-Practice- oder Zukunftsprojekte mit digitalen Medien von Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen

Die Lebenswelt – beeinflusst durch Digitalisierung und Migration – gehört zum Bezugsrahmen des schulischen Lernens an der Pestalozzi-Grundschule Gersthofen. Auf Grundlage eines umfassenden Medienkonzepts kann die Schule neue Lernformen mit digitalen Medien, Apps und WLAN in regelmäßig angebotenen Unterrichtsprojekten "einbetten", so zum Beispiel in den Projekten Wortschatzsuche, Spiel- und Tanzszenarien programmieren und Meine Spuren im Museum. Eine Vielfalt methodisch-didaktischer Konzepte im Rahmen dieser Projekte "öffnet" die Unterrichtsroutine der Schule, indem sie die Alltagswelt der jungen Schülerinnen und Schüler, in der digitale Medien eine zunehmende Rolle spielen, mit schulischem Lernen verknüpft. Zugleich verbindet sie die Schule mit ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.

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Breaking Bad Behavior
Kategorie 2: Best-Practice- oder Zukunftsprojekte mit digitalen Medien von Hochschuldozentinnen und -dozenten

Im Projekt Breaking Bad Behavior wird eine weltweit einmalige immersive virtuelle Umgebung erfolgreich zur Kompetenzförderung von Lehramtsstudierenden im Classroom Management eingesetzt. Zwei Teams der Lehrstühle für Schulpädagogik und Human-Computer-Interaction der Universität Würzburg haben in interdisziplinärer Zusammenarbeit durch Verbindung innovativer mediendidaktischer Prinzipien mit aktuellen Techniken der Virtual Reality ein virtuelles Klassenzimmer mit 24 halbautonomen Avataren entwickelt und evaluieren den hochschuldidaktischen Einsatz kontinuierlich. Die Software steht als Open Source zur Verfügung.

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Die letzten Zeugen
Kategorie 3: Best-Practice- oder Zukunftsprojekte mit digitalen Medien von Schülerinnen und Schülern

Wie können Erinnerungen aufrecht und lebendig gehalten werden, wenn niemand mehr da ist, der daran erinnert? In einem Filmprojekt setzten sich das Gallus Zentrum und das Goethe-Gymnasium in Frankfurt am Main mit Zeitzeugengesprächen von Zwangsarbeitern des KZ-Außenlagers Katzbach (Frankfurter Adlerwerke) auseinander. Die Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums, die selbst zum Teil im Gallus leben, begaben sich auf Spurensuche, befragten Passanten und verfilmten Zeitzeugeninterviews. Entstanden sind dabei mehrminütiger Filme, die einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung dieses Teils der Frankfurter Geschichte leisten.

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Theodor und das Schreiben der Stadt
Kategorie 4: Best-Practice- oder Zukunftsprojekte mit digitalen Medien von Studierenden

Die Studierenden Henry Schaper und Franziska Mensching konzipierten eine Bilderbuch-App für Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse, die Kinder dazu ermutigen soll, ihre eigene Mediensozialisation kritisch zu hinterfragen. Im Rahmen dessen bietet die Geschichte eine inhaltlich-literarische Grundlage zur Reflexion über moderne Kommunikation. Ziel der App ist es, zur Medienkompetenzförderung in der Grundschule beizutragen. Die Qualität des gedruckten Buches in ein neues Medienformat zu übertragen, stellt zugleich die gestalterische Intention des Bilderbuchprojekts dar. Das Projekt entstand in fächerübergreifender Zusammenarbeit der beiden Studierenden eines gestalterischen und eines pädagogischen Fachs (Bachelor- und Masterarbeits-Projekt).

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